female:pressure

< PRESS RELEASE ENGLISH >


VISIBILITY

female:pressure is an international online database for female, transgender and non-binary DJs, musicians, composers, producers, visual artists, agents, journalists and researchers working in the realms of electronic music and digital arts. It can be searched after criteria like location, profession, style or name and is a publicly accessible source of information, a tool to disclose the existence and the work of women in this seemingly male dominated field. In 2013 female:pressure celebrated its 15th anniversary.

Designed and founded by Vienna based Electric Indigo in 1998, female:pressure can be considered a technological answer to the recurring complaints about the alleged lack of female artists in this field. Viennese open source expert Andrea Mayr carried out the programming and continuous advancement of the database. After a thorough revision of all entries in February 2014, female:pressure can be proud of having over 1900 members from 71 countries [February 2017]. Most of the members are hyperlinked to their webpages, many can be contacted via e-mail.

"Why are there so few female activists in the electronic music scene?" - each one of the listed artists has heard this question countless times. However, experience shows that women are hardly less active. In fact, their activities are less recognized and also easily forgotten. This project is continuously growing - one e-mail to infoATfemalepressure.net with information about a not yet listed artist and the artist’s confirmation with the necessary data is sufficient to become a member.

VISION

female:pressure emphasizes the practicality and necessity of networking and communication in this area. It serves as a resource to obtain information about female, transgender and non-binary artists and activists from around the world who work in the fields of electronic music and digital arts. All DJs, producers, musicians, composers, singers, MCs, VJs, video artists, graphic designers, photographers, cultural workers, journalists and agents can log in and individually change their entries to keep the provided information up-to-date.

In addition to the website the artists can also subscribe to an internal mailinglist. The list gives the opportunity for exchange, planning of new projects, help, information, sharing of experiences, and jobs. Important results of the list’s activities were, amongst others, our Fact Surveys [2013 and 2015], our press statement #female:pressure, the two-day Perspectives Festival in Berlin [both 2013], the VISIBILITY tumblr and our #Rojava awareness & solidarity campaign [2016].

In 2005 Andrea Mayr and Electric Indigo founded the music production platform open:sounds - a possibility for female:pressure members to share their music and actually work together under CreativeCommons licences. The project was active until 2009. First results of open:sounds were published on the CD "open:sounds vienna" in 2006, in March 2008 we released the female:pressure dvd1 featuring Viennese video artists who created videos for international open:sounds tracks.

You never walk alone!

< PRESSETEXT DEUTSCH >


SICHTBARKEIT

female:pressure ist eine internationale Online-Datenbank für weibliche, transgender und non-binary DJs, Musikerinnen, Komponistinnen, Produzentinnen, bildende Künstlerinnen, Journalistinnen, Forscherinnen und Vermittlerinnen aus dem Bereich der elektronischen Musik und der digitalen Künste. Sie kann nach verschiedenen, auch verknüpften Kriterien durchsucht werden und ist in erster Linie ein Werkzeug, um die Existenz und das Schaffen der Künstlerinnen in dieser scheinbar männerdominierten Szene zu verdeutlichen. 2013 feierte female:pressure 15-jähriges Jubiläum.

female:pressure dient als öffentlich zugängliche Informationsquelle. 1998 von der Wienerin Electric Indigo als technisch systematisierte Antwort auf die gängigen Kommentare, dass es so wenig Frauen in der Szene gäbe, entworfen und gegründet. Programmiert und laufend weiterentwickelt wird die Datenbank von der Open-Source-Expertin Andrea Mayr. Nach einer gründlichen Revision aller Einträge im Februar 2014 umfasst sie nun über 1900 Künstlerinnen aus 71 Ländern [Februar 2017], von denen die meisten zu ihrer Homepage verlinkt und viele auch per E-Mail erreichbar sind. Zusätzliche Angaben beziehen sich auf den Aufenthaltsort, die Art der Tätigkeit und den Stil.

Die Erfahrung zeigt, dass Frauen nicht untätiger sind, sondern ihre Aktivitäten weniger wahrgenommen oder einfach auch vergessen werden. Dieses Projekt wächst kontinuierlich. Eine E-Mail an infoATfemalepressure.net mit Informationen über eine noch nicht vertretene Künstlerin und die Rückmeldung der Künstlerin mit den notwendigen Angaben genügen, um in der Datenbank gelistet zu werden.

VISION

female:pressure betont die Nützlichkeit und Notwendigkeit der Vernetzung und Kommunikation in der Szene und dient als Plattform zur Repräsentation nach "außen". Hier wird ein Standard etabliert, auf den verwiesen werden kann und den alle Interessierten jederzeit als Informationsquelle nutzen können. Die Datenbank ist nach Regionen, Ländern, Stilen, Berufen und Namen durchsuchbar. So ist es möglich, sich über bestimmte Künstlerinnen zu informieren oder einfach mal zu schauen, wer wo was macht. Alle auf female:pressure gelisteten Members können sich einloggen und ihren individuellen Datensatz über ein Webinterface aktualisieren. So wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, mit den Informationen auf dem neuesten Stand zu sein.

Parallel zum Webprojekt existiert eine interne Mailingliste, auf der etwas mehr als ein Drittel der Aktivistinnen subskribiert ist. Dort werden, abseits von der allgemein zugänglichen Datenbank, Jobs angeboten, neue Projekte ausgeheckt, Kontakte gemacht und verstärkt, Hilfestellungen geleistet, Erfahrungen diskutiert und Informationen ausgetauscht. Wichtige Resultate dieser Mailingliste sind z. B. unsere Fact Surveys [2013 und 2015], die gemeinsame Presseerklärung #female:pressure, das zweitägige Perspectives Festival in Berlin [2013], der VISIBILITY tumblr und unsere #Rojava Awareness & Solidarity Aktion [2016].

Die von 2005 bis 2009 aktive, nur für Members nutzbare Musikproduktionsplattform open:sounds lieferte eine konkrete Möglichkeit, musikalisch unter bestimmten CreativeCommons Lizenzen zusammenzuarbeiten. 2006 wurde das erste Resultat dieser Kooperationen veröffentlicht: die CD "open:sounds vienna", im März 2008 die female:pressure dvd1, bei der Wiener Visualistinnen zu internationalen open:sounds Tracks Videos beisteuerten.

You never walk alone!